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Lothar Kusche und Otto Köhler erhalten Kurt-Tucholsky-Preis 2007 |
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| Der Satiriker Lothar Kusche und der Journalist Otto Köhler werden gemeinsam mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik 2007 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird am 21. Oktober 2007 in einer Matinee im Deutschen Theater in Berlin verliehen. Die Laudatoren sind die Schauspielerin und Diseuse Gisela May und der Schriftsteller Gerhard Zwerenz. Kusche und Köhler erhalten den Preis für ihre publizistischen Lebenswerke. In der Begründung der Jury heißt es: "Lothar Kusche hat die DDR 40 Jahre lang satirisch begleitet und kommentiert. Durchaus in der Tradition Tucholskys stehend, haben Kusches urwüchsiger Humor und die spöttisch-zweifelnde Ironie des gebürtigen Berliners in zahllosen Texten und unter etlichen Pseudonymen ihren Niederschlag gefunden." "Otto Köhler hat die vielfach verschwiegene, verleugnete, verdrängte und gerade deswegen nicht überwundene Nazi-Vergangenheit bundesdeutscher Eliten und Institutionen aufgedeckt und damit zu einer Auseinandersetzung beigetragen, die für eine demokratische Neugestaltung der Gesellschaft unerlässlich ist." Der Tucholsky-Preis wird alle zwei Jahre von der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft verliehen. Mit dem Preis werden engagierte deutschsprachige Publizisten oder Journalisten ausgezeichnet, die der "kleinen Form" wie Essay, Satire, Song, Groteske, Traktat oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen.
Weitere Angaben zu Lothar Kusche und Otto Köhler sowie zur Entscheidung der Jury.
Pressefotos in hoher Auflösung.
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