"Lest Bücher! Sie sind kleine Inseln der Freiheit im Meer der Zensur." Ignaz Wrobel

  Aus Anlass des 60. Todestages von Kurt Tucholsky wurde 1995 der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik gestiftet.
Alle zwei Jahre werden mit ihm engagierte deutschsprachige Publizisten oder Journalisten ausgezeichnet, die der "kleinen Form" wie Essay, Satire, Song, Groteske, Traktat oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen.
Ihre Texte sollen im Sinne Tucholskys der Realitätsprüfung dienen, Hintergründe aufdecken und dem Leser bei einer kritischen Urteilsfindung helfen.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fünfköpfige Jury; das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

Die bisherigen Tucholsky-Preisträger sind: Der Journalist und Literaturkritiker Volker Weidermann, der Journalist und Publizist Otto Köhler, der Schriftsteller und Satiriker Lothar Kusche, der Journalist und Schriftsteller Erich Kuby, der Journalist Wolfgang Büscher, der Autor und Hochschullehrer Harry Pross, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Journalist Heribert Prantl, der Schweizer Schriftsteller Kurt Marti und die Schriftstellerin Daniela Dahn.

Der Ausschreibungstext