| Wolfgang Büscher geboren am 20. Mai 1951 in Volksmarsen bei Kassel.
Büscher studierte Politische Wissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg und sammelte danach erste journalistische Erfahrung bei Arbeiten für Tageszeitungen, Agenturen und Zeitschriften von Berlin aus. Ebenfalls arbeitete er als freier Mitarbeiter des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".
In den neunziger Jahren schrieb er unter anderem für die Magazine der "Süddeutschen Zeitung" und der Wochenzeitung "Die Zeit" sowie für die Zeitschrift Geo.
1998 wurde er Reporter bei der Tageszeitung "Die Welt" in Berlin und seit 2002 ist er Ressortleiter von "Reportagen und Magazine". 2002 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Journalistenpreis ausgezeichnet.
Wolfgang Büscher erhielt den Tucholsky-Preis für seine literarische Reportage "Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß", die im März 2003 im Rowohlt-Verlag erschien.
Aus der Begründung der Jury:
"Auf einer Fußreise von 82 Tagen hat Wolfgang Büscher mit untrüglichem Spürsinn für den Humor des Grotesken und den Witz des Absurden einen riesigen Raum voller Abenteuer und historischer Reminiszenzen erkundet. Dieser Reporter hat sich einer Abenteuer- und Parzivalprobe ausgesetzt. Büscher bewegt sich damit auf der Gegenrichtung unserer routinierten Aufmerksamkeit - als fußläufiger Souverän im Geschichtsatlas, dessen Ostseiten wir nur zu gerne überblättern."
Veröffentlichungen (Auswahl):
"Drei Stunden Null, Deutsche Abenteuer" (Berlin 1998)
"Berlin - Moskau. Eine Reise zu Fuß" (Reinbek 2003)
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